- InterProcess Sp. z o.o.

Diesen Satz kennt jeder, der schon einmal mit schwer fließenden Materialien gearbeitet hat — Puderzucker, Fasern, feinen Zusätzen oder hygroskopischen Pigmenten.
Was passiert eigentlich in der Dosierkammer? Kohäsive Materialien bilden eine Brücke — ein stabiles Gewölbe über der Auslassöffnung, durch das das Dosierelement (Schnecke oder Spirale) nichts mehr fördern kann. Oder es entsteht ein schmaler Fließkanal (Rattenloch), umgeben von einem unbeweglichen Materialring, der an den Wandungen haftet. Die Folge ist immer dieselbe: instabile Förderleistung, Pulsationen, Wägefehler und manchmal sogar der vollständige Stillstand der Dosierung. In den InterProcess-Dosierern DSL V (volumetrisch) und DSL G (gravimetrisch) ist die Antwort auf diese Phänomene ein Rührwerk, das in der Einlaufzone oberhalb des Dosierelements arbeitet.
Was genau leistet es? → Bricht Materialgewölbe mechanisch auf, bevor sie sich überhaupt bilden können → Beseitigt Totzonen an den Kammerwandungen → Hält die Schüttdichte des Materials oberhalb des Dosierelements konstant → Befüllt das Dosierelement gleichmäßig auf demselben Niveau — die Grundlage einer reproduzierbaren Dosierung → Arbeitet mit einer abgestimmten Drehzahl, um das Material weder zu belüften noch zu entmischen
Der Unterschied ist messbar. Beim gravimetrischen Dosierer DSL G übersetzt sich eine konstante Schüttdichte und eine reproduzierbare Befüllung des Dosierelements direkt in die Wägegenauigkeit im Loss-in-Weight-Betrieb. Beim DSL V eliminieren wir Förderlücken, die bei volumetrischer Dosierung eine Fehldosierung im Endprodukt bedeuten würden.
Warum kein Vibrator, kein pneumatischer Klopfer und keine Belüftungsdüsen? Vibratoren neigen dazu, das Material zu verdichten, und können oft mehr schaden als nutzen, indem sie die Schüttdichte verändern oder die Materialzuführung blockieren. Belüftungsdüsen belüften das Material und können einen unkontrollierten Materialaustrag aus dem Dosierer verursachen. Klopfer eignen sich nicht für die dünnen Wandungen von Dosierern und gewährleisten keinerlei stabilen Materialfluss — sie dienen eher der Entleerung von Silos und Behältern, und für ein Wägesystem mit hochwertiger Regelung wären sie eine erhebliche Herausforderung.
Kurz gesagt: Das Rührwerk ist kein Zubehör — es ist die entscheidende Komponente dafür, ob der Dosierer mit Ihrem konkreten Material stabil und präzise arbeitet.
Mehr über unsere Dosierer: Volumetrisch: https://interprocess.pl/de/volumetrische-schneckendosierer/ Gravimetrisch: https://interprocess.pl/de/gravimetrische-schneckendosierer/
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