Füllung und Verpackungslinien

Gebindebefüllung 10–100 kg

Linien zum staubfreien Befüllen von Gebinden

Schnelles, genaues Befüllen von Säcken, Kartons mit Polyethylen-Inlays, Eimern und Fässern mit Schüttgütern. Ein Füllkopf mit aufblasbarer Dichtung und die Absaugung an der Entstehungsstelle halten das Produkt durchgehend in einem geschlossenen System.

10–100 kg Füllbereich, eichfähige Wägetechnik Säcke · Kartons · Eimer · Fässer PENKO / SIWAREX Wägesteuerung ATEX · FDA · GMP Konformität der Ausführung

Funktionsprinzip

Ablauf des Befüllens: drei Schritte, ein geschlossener Zyklus

Der Bediener dockt das Gebinde am Kopf an; Dosierung, Wägung und Lösen der Dichtung laufen anschließend automatisch bis zum Sollgewicht ab. Der Behälter füllt sich zwischen den Zyklen selbst nach, sodass die Linie ohne Unterbrechung verpackt und in keiner Phase des Prozesses Staub entweicht.

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Gebinde aufsetzen

Der Bediener zieht den Sack oder das Polyethylen-Inlay des Kartons über den Kopf und schließt die Klemme. Ein Fußschalter bläst die Dichtung auf – die Verbindung zum Gebinde wird vollständig dicht, und beide Hände bleiben frei.

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Staubfreies Befüllen

Ein zweiter Fußschalter startet den Schneckendosierer. Das Befüllen läuft automatisch bis zum Sollgewicht ab – die Grobdosierung geht in die Feindosierung über, und die verdrängte, staubbeladene Luft wird von der Absaugung abgeführt.

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Lösen und Abtransport

Sobald der Materialfluss zum Stillstand gekommen ist, löst das System die Dichtung, und das Gebinde läuft über den Rollenförderer ab. Der Behälter füllt sich automatisch nach – die Linie ist bereit für den nächsten Zyklus.

Füllkopf mit aufblasbarer Dichtung
Füllkopf mit aufblasbarer Dichtung

Vollautomatisierung für starre Gebinde

Für das Befüllen von Fässern und Eimern lässt sich die Linie vollautomatisch auslegen: Andocken, Dosieren, Wägen und Lösen der Dichtung erfolgen ohne Bediener, und die Abfüllergebnisse werden in eine externe Datenbank geschrieben.

Die Linie arbeitet mit Mischern und Pufferbehältern, Big-Bag-Entleerstationen sowie der pneumatischen Förderung zusammen – von der Materialentnahme bis zum fertigen, verschlossenen Gebinde.

Aufbau der Linie

Woraus eine Fülllinie besteht

Linie zum staubfreien Befüllen von Gebinden — Behälter, Schneckendosierer, Füllkopf, Waage und Rollenförderer
Komplette Linie: Behälter, Schneckendosierer, Füllkopf, Waage und Rollenförderer

Herzstück der Linie ist ein volumetrischer Schneckendosierer mit einem Behälter, dessen Geometrie den Materialfluss begünstigt. Die Konstruktion ist modular – Konfiguration und Erweiterung richten sich nach dem Prozess, und das Gerät kann auf Rollen mobil ausgeführt werden.

Wichtigste Komponenten

  • BehälterFüllstandsensoren Min/Max, automatisches Nachfüllen ohne Unterbrechung des Verpackens
  • Schneckendosiererwaagerechtes Rührwerk mit eigenem Antrieb, optional ein zusätzliches senkrechtes Rührwerk
  • DosierorganSpirale oder Vollschnecke mit Innenwelle – passend zum Material gewählt
  • Füllkopfaufblasbare Dichtung, Ausführungen für Säcke, Polyethylen-Inlays und starre Gebinde
  • Plattformwaagemit Wägezellen, Kohlenstoff- oder Edelstahl, Eichung möglich
  • RollenfördererHöhe einstellbar nach den Abmessungen des Gebindes
  • AbsaugungAnschluss für die Entstaubungsanlage – Staub wird an der Entstehungsstelle erfasst
modulare Bauweise mobile Ausführung AISI 304 / 316L ATEX

Wichtigste Baugruppen

Die Baugruppen, die Genauigkeit und Leistung bestimmen

Jedes Modul wählen wir passend zum Material und zum Arbeitszyklus aus – von der Behältergeometrie über die Rührtechnik bis zur Klasse der Waage und zur Steuerung.

Behälter mit Füllstandsensoren für das kontinuierliche Nachfüllen

Kontinuierliches Nachfüllen

Füllstandsensoren für Min und Max. Bei Erreichen des Minimums füllt die Steuerung den Behälter bis zum Maximum nach – ohne das Verpacken zu unterbrechen.

Waagerechtes Rührwerk des Schneckendosierers

Sicherer Materialfluss

Ein waagerechtes Rührwerk mit eigenem Antrieb hält das Dosierorgan gefüllt und verhindert ein Anhängen des Materials. Für schwierige Produkte steht ein zusätzliches senkrechtes Rührwerk zur Verfügung.

Plattformwaage mit Wägezellen in der Fülllinie

Präzises Wägen

Wägezellenbasierte Plattformwaagen in verschiedenen Größen, aus Kohlenstoff- oder Edelstahl – auch in geeichter Ausführung, für den Bereich 10–100 kg.

Wägesteuerung PENKO FLEX 2100

Wägesteuerung

Steuerungen von PENKO (SGM800, 1020, FLEX, 2100) mit MFL-Software oder Siemens SIWAREX – mit Anbindung an übergeordnete Systeme (MES, ERP).

Die PENKO-Steuerungen verfügen über eichrechtliche Zulassungen – die Linie kann als selbsttätige Abfüllanlage gemäß Richtlinie 76/211/EWG geeicht werden, ohne zusätzliche Kontrollwaage.

Nach der Eichung fragen

Materialien

Welche Materialien wir abfüllen

Das Dosierorgan – Spirale oder Vollschnecke mit Innenwelle – wählen wir passend zu den Produkteigenschaften, sodass die Linie praktisch jedes trockene Schüttgut bewältigt: gut und schwer fließend, zur Belüftung neigend, abrasiv oder spröde.

Mehl und Backmischungen — Sackbefüllung
Mehl und Backmischungen
Zucker und Salz — gut fließende Materialien
Zucker und Salz
Kakao und Kaffee — feine Pulver und spröde Produkte
Kakao und Kaffee
Gewürze und getrocknete Kräuter
Gewürze und Kräuter
Milchpulver und Nahrungsergänzungsmittel
Milchpulver und Nahrungsergänzungsmittel
Kunststoffgranulate PE und PP
Kunststoffgranulate
Gips, Zement und Carbonate — Baustoffe
Gips, Zement, Carbonate
Chemische Pulver — Soda, Titanweiß
Chemische Pulver

Optionen und Integration

Konfiguriert nach Ihrem Prozess

Produktqualität

  • Kontrollsieb – keine Fremdpartikel im Gebinde
  • Metalldetektion
  • Entstaubungsanlage mit Erfassung an der Entstehungsstelle

Verschließen der Gebinde

  • Sacknähmaschinen – handgeführt oder stationär
  • Schweißgeräte für Polyethylen-Inlays und PE-Säcke
  • Kombination beider Verfahren: Inlay verschweißen und Außensack vernähen

Einbindung in den Betrieb

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welche Gebinde kann die Linie befüllen?

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Säcke, Kartons mit Polyethylen-Inlays, Eimer und Fässer von 10 bis 100 kg. Für jede Gebindeart gibt es einen passenden Füllkopf, und die Höhe des Rollenförderers wird an die Abmessungen des Gebindes angepasst. Dank der modularen Bauweise kann eine Linie mehrere Gebindearten bedienen.

Wie wird das staubfreie Befüllen erreicht?

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Der Kopf mit aufblasbarer Dichtung stellt eine vollständig dichte Verbindung zum Gebinde her, und die verdrängte, staubbeladene Luft wird von der Absaugung direkt an der Entstehungsstelle abgeführt. Die Dichtung wird erst gelöst, wenn der Materialfluss zum Stillstand gekommen ist – so entweicht in keiner Phase des Prozesses Staub.

Kann die Waage in der Linie geeicht werden?

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Ja. Die Wägesteuerungen von PENKO verfügen über die für die Anmeldung bei der Eichbehörde erforderlichen Zulassungen, und die Linie kann als selbsttätige Abfüllanlage gemäß Richtlinie 76/211/EWG geeicht werden. Kalibrierung der Waage und Konformitätsbewertung führen wir bei der Inbetriebnahme durch; eine zusätzliche geeichte Kontrollwaage erübrigt sich damit.

Kann die Linie in einer ATEX-Zone arbeiten oder FDA-Anforderungen erfüllen?

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Ja. Die Linie planen wir optional in ATEX-Ausführung (Zone 21/22) und aus Werkstoffen, die den FDA-Anforderungen entsprechen. Ebenso liefern wir hygienische Ausführungen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie gemäß GMP und HACCP, aus Edelstahl AISI 304 oder säurebeständigem AISI 316L.

Wie wird das Dosierorgan für mein Material ausgewählt?

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Anhand der Materialeigenschaften wählen wir entweder eine Spirale (für schwer fließende oder klebrige Materialien, für grobkörnige Produkte oder bei erhöhten Hygieneanforderungen) oder eine Vollschnecke mit Innenwelle (für gut fließende, zur Belüftung neigende sowie abrasive oder spröde Produkte). Wir bieten Dosierversuche mit dem Material des Kunden an.

Brauchen Sie eine Linie zum Befüllen von Gebinden?

Wir planen eine Linie rund um Ihr Material, Ihre Gebinde und die geforderte Leistung. Dosierversuche mit Ihrem Produkt, Einbindung in mechanische oder pneumatische Förderung sowie volle Unterstützung von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

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