InterProcess Sp. z o.o. | Rozwiązania dla przemysłu
Was Behälterwägen bedeutet
Unmittelbare Massemessung statt geschätztem Füllstand
Behälterwaagen – auch Silowaagen, Wägesätze für Behälter oder Behälterwägesysteme genannt – messen die Masse unmittelbar und nicht einen in ein Volumen umgerechneten Füllstand. Anders als kapazitive, Radar- oder Ultraschallsonden benötigt die gravimetrische Methode weder Dichte noch Dielektrizitätskonstante oder Schallgeschwindigkeit im Medium und wird durch Staub, Schaum, Brückenbildung oder Verbackungen nicht gestört.
Bei InterProcess legen wir jede Behälterwaage individuell aus, für neu gebaute wie für vorhandene Behälter. Die Wägezellen werden unmittelbar in den Behälterstützen montiert, zusammen mit den passenden Lasteinleitungselementen, Anfahrschutz, Zugstangen und einem Wägeterminal. Bei der Modernisierung bestehender Anlagen lassen sich stattdessen aufschraubbare Dehnungssensoren einsetzen – Massemessung ohne Eingriff in die Behälterkonstruktion.
Funktionsprinzip
Von der Wägezelle in der Stütze bis zum Massewert
Eine typische Silowaage besteht aus Wägezellen in den Behälterstützen, Montagesätzen (Wägemodulen) für die korrekte Lasteinleitung, einem Anschlusskasten zur Signalsummierung und einem Wägeterminal (Integrator). Die Wägezellen – meist Scher- oder Druckkraftaufnehmer – erzeugen ein zur Last proportionales elektrisches Signal.
Die Signale aller Wägezellen werden summiert und anschließend vom Wägeterminal in einen Massewert in Kilogramm oder Tonnen umgerechnet, der auch im übergeordneten System des Werks zur Verfügung steht.
Schema eines Behälterwägesystems – die Signale der Wägezellen in den Stützen werden im Anschlusskasten summiert und vom Wägeterminal in einen Massewert umgerechnet.
Was die Genauigkeit bestimmt
Entscheidend für die einwandfreie Funktion einer Behälterwaage ist die Ausschaltung von Seitenkräften, die aus starren Verbindungen des Behälters mit Rohrleitungen, Lüftungskanälen oder anderen Anlagenteilen entstehen können. Passende Wägemodule mit Lasteinleitungselementen, Anfahrschutz und Zugstangen kompensieren diese Kräfte.
- Kompensation von Seitenkräftenflexible Kompensatoren an den Anschlüssen, Anfahrschutz und Zugstangen in den Modulen
- Klasse der WägezellenNennlast und Genauigkeitsklasse passend zur konkreten Anwendung
- KalibrierungQualität der Systemkalibrierung nach der Montage und im Betrieb
- TragkonstruktionStabilität der Stützen und korrekte Lasteinleitung in die Zellen
Systemkomponenten
Woraus ein Wägesatz für Behälter besteht
Jeder Wägesatz wird individuell ausgelegt – nach der Form der Behälterfüße, den Umgebungsbedingungen und der geforderten Genauigkeit.
Modernisierung ohne Eingriff in die Konstruktion – Dehnungssensoren
Wir legen Wägesätze für neu gebaute wie für vorhandene Behälter aus. Die Montageplatten passen wir an die Form der Behälterfüße an, sodass die Montage keinen Umbau der Konstruktion erfordert.
Wo eine Änderung der Stützen ausscheidet, setzen wir aufschraubbare Dehnungssensoren ein. Sie werden an einem Fuß oder Tragbalken verschraubt und messen die durch die Masseänderung hervorgerufene Verformung der Konstruktion – ohne bauliche Änderungen und ohne den Behälter für Montage und Kalibrierung entleeren zu müssen. Die Genauigkeit liegt unter der eines vollständigen Wägesatzes (Klasse für die Bestandskontrolle, nicht für die Abrechnung) und hängt vom Spannungsniveau in der Stütze sowie vom Einfluss von Temperatur und Wind ab; bei höheren Anforderungen setzen wir daher zwei Sensoren je Stütze mit Temperaturkompensation ein.
Fragen Sie nach der Modernisierung Ihres BehältersDehnungssensoren werden an den Tragprofilen des Behälters montiert – ein oder zwei je Stütze, ohne Eingriff in die Konstruktion.
Wiegen vs. Füllstandmessung
Welches Messverfahren wählen?
Füllstandsonden – Radar, Ultraschall oder kapazitiv – messen die Höhe des Materials und rechnen sie in ein Volumen um; das Ergebnis hängt von der Schüttdichte, der Behältergeometrie und dem Verhalten des Mediums ab. Eine Behälterwaage misst die Masse unmittelbar, also jene Größe, auf die es in Produktion und Abrechnung tatsächlich ankommt.
| Parameter | Behälterwaage gravimetrisch | Füllstandmessung Radar · Ultraschall · Sonden |
|---|---|---|
| Messgröße | Masse – unmittelbar, in kg oder Tonnen | Füllstand → umgerechnet in Volumen und Masse |
| Abhängigkeit von den Medieneigenschaften | ✓ keine – Pulver, Granulat, Flüssigkeit oder Gas | ✗ erfordert Dichte, Dielektrizitätskonstante oder Schallgeschwindigkeit |
| Staub, Schaum, Brückenbildung | ✓ ohne Einfluss auf die Messung | ✗ stören den Messwert der Sonde |
| Schüttkegel und Verbackungen | ✓ ohne Bedeutung – Masse bleibt Masse | ✗ verfälschen den Füllstandwert |
| Eingriff in den Behälter | Montage in den Stützen – keine Öffnungen im Mantel; Dehnungssensoren optional | Montagestutzen im Dach oder in der Behälterwand |
| Dosieren und Bilanzieren | ✓ Abwiegen von Chargen, Erfassung von Zu- und Abgängen | ✗ nur orientierender Füllstand |
| Investitionskosten | höher – Wägezellen, Module und Terminal | niedriger – eine einzelne Sonde |
| Wann wählen? | Bilanzierung, Dosierung, Rezepturen, Abrechnung, schwierige Materialien | orientierende Füllstandkontrolle homogener, gut fließender Medien |
Funktionen und Betriebsarten
Von der Bestandskontrolle bis zur automatischen Dosierung
Der Funktionsumfang hängt von der eingesetzten Steuerung und der Systemkonfiguration ab – von der einfachen Masseanzeige bis zur vollautomatischen Dosierung.
Kontinuierliche Massemessung
Ständige Anzeige des Füllstands im Behälter – die Grundlage der Rohstoffbestandskontrolle.
- —Masseanzeige am Terminal und im übergeordneten System
- —Alarme für Minimal- und Maximalstände
- —automatische Bestellauslösung bei Erreichen des Mindestbestands
Bilanzierung von Zu- und Abgängen
Materialannahme und -ausgabe mit gleichzeitiger Mengenerfassung – vollständige Kontrolle des Rohstoffflusses durch den Behälter.
- —Erfassung der angenommenen und ausgegebenen Mengen
- —Archivierung der Daten zu Masseänderungen
- —Produktions- und Abrechnungsberichte
Abwiegen und Chargendosierung
Automatisches Abwiegen und Dosieren vorgegebener Materialportionen – der Behälter wird Teil des Dosiersystems.
- —Abmessen vorgegebener Portionen im Chargenbetrieb
- —Ansteuerung von Ventilen, Dosierern, Flachschiebern und Pumpen vom Terminal aus
- —Unterstützung von Mehrkomponenten-Rezepturen
Einbindung in die Anlagenautomatisierung
Die Waage als Teil der Prozessautomatisierung des Werks
Durch die Kommunikation mit übergeordneten Steuerungssystemen (SPS, SCADA) wird die Silowaage zum integralen Bestandteil der Prozessautomatisierung: Daten zu Masseänderungen lassen sich archivieren, Produktionsberichte erzeugen und Behälterbestände aus der Ferne überwachen. Moderne Wägeterminals steuern die Stellglieder – Ventile, Dosierer, Flachschieber und Pumpen – unmittelbar an, ohne zwischengeschaltete Steuerung.
Wenn Ihre Anwendung eine präzise Dosierung mit aktiver Durchflussregelung erfordert, sehen Sie sich unsere gravimetrischen Schneckendosierer sowie unsere Dosierbandwaagen an.
Systemauswahl
Für welche Behälter legen wir Waagen aus?
Praktisch jede Bauart von Industriebehälter. Die Bauart bestimmt die Auswahl der Wägezellen, der Montagesätze und die Art der Kompensation von Seitenkräften.
| Behälterbauart | Typisches Medium | Entscheidend bei der Auswahl |
|---|---|---|
| Lagerbehälter und Silos | Schüttgüter, Granulate, Pulver – von einigen hundert Kilogramm bis über 100 Tonnen | Nennlast der Wägezellen, Zugstangen und Anfahrschutz bei Außensilos (Windlast) |
| Prozessbehälter und Mischer | Rezepturkomponenten, Mischungen | Kompensation dynamischer Kräfte von Rührwerken und Vibratoren |
| Chemische Reaktoren | Reagenzien, aggressive Medien | flexible Verbindungen an Rohrleitungen und Wärmetauschern |
| Flüssigkeitstanks | Milch, chemische Flüssigkeiten, Kraftstoffe | korrosionsbeständige Werkstoffe, hygienische Ausführung |
| Aufgabetrichter und Dosierer | Bestandteil gravimetrischer Dosiersysteme | hohe Auflösung und schnelle Dynamik – etwa in Differenzialdosierern |
Branchen und Anwendungen
Industrielle Anwendungen von Behälterwaagen
🍞 Lebensmittel- und Futtermittelindustrie
Bestandskontrolle von Rohstoffen in Silos – Mehl, Getreide, Zucker, Futtermittel – sowie Dosierung von Rezepturkomponenten in Mischer.
⚗️ Chemie- und Pharmaindustrie
Präzise Bilanzierung von Reagenzien, Überwachung der Füllstände in Reaktoren und Qualitätskontrolle des Produktionsprozesses.
🏗️ Bau- und Zementindustrie
Wägesätze unter Silos zur Bestandskontrolle von Zement, Kalk und Zuschlagstoffen.
📦 Logistik und Lagerhaltung
Automatische Bestandsüberwachung und Bestellauslösung bei Erreichen des Mindestbestands.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Warum InterProcess
Warum unsere Lösungen?
Individuelle Auslegung
Jede Silowaage wird für den konkreten Behälter des Kunden ausgelegt.
Komplettabwicklung
Von der Auswahl der Wägezellen über Montage und Kalibrierung bis zum Service.
Bewährte Komponenten
Wägezellen namhafter Hersteller.
Branchenübergreifende Erfahrung
Lebensmittel, Chemie, Pharma und Bauwesen.
Sicherheit und Hygiene
Systeme konform mit ATEX, HACCP und GMP.
Technischer Support und Service
Mit schneller Reaktionszeit, auch im 24/7-Betrieb.


