InterProcess Sp. z o.o. | Lösungen für die Industrie
Was Vibrationsdosierer sind
Schonende Dosierung ohne bewegliche Teile
Gravimetrische Vibrationsdosierer DVC, auch Schwingförderer genannt, arbeiten nach dem Loss-in-Weight-Prinzip und fördern gut fließende Schüttgüter — Granulate, Flocken und Pellets — schnell und genau. Der Transport erfolgt auf einer elektromagnetisch angetriebenen Vibrationsrinne, ohne Schnecke und ohne Rührwerk. Bruchempfindliches Material wird weder zerkleinert noch abgerieben, und das Abschalten der Schwingung unterbricht den Austrag sofort, ohne Nachlauf in die darunterliegenden Geräte. Die Baureihe DVC umfasst drei Baugrößen — DVC45, DVC60 und DVC200 — und deckt Leistungen von 0,1 bis etwa 5000 kg/h ab.
Vibrationsdosierer DVC45
Kompakte Präzision
Der DVC45 ist das kleinste Modell der Baureihe, ausgelegt für geringe Mengenströme und die Dosierung von Mikrokomponenten. Als Behälter dient ein konischer Trichter, der eine gleichmäßige Entleerung sicherstellt; der elektromagnetische Antrieb mit Rückführung erlaubt den Betrieb nahe der Resonanzfrequenz. Die modulare Bauweise ermöglicht eine einfache Demontage zur Reinigung; der Deckel besitzt Stutzen zum Befüllen und Entlüften.
Wichtigste Daten des DVC45
- Genauigkeit±0,5% vom Sollwert
- Volumetrische Leistungbis 450 l/h
- Behälter (konischer Trichter)15 oder 30 l
- Messsystem1 Wägezelle der Klasse C3, IP66 (optional IP68)
- Antriebelektromagnetisch, 230 V AC, 50 Hz
- Gesamtmasse28 kg (15 l) / 32 kg (30 l)
- Betriebstemperatur0–50°C
- WerkstoffeStahl 1.4301 (AISI 304) oder 1.4404 (AISI 316L)
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Vibrationsdosierer DVC60
Universeller Standard
Der DVC60 ist das universelle Modell für die kontinuierliche und chargenweise Dosierung in Produktionslinien. Der größere Trichter mit 45 oder 90 l und der stärkere elektromagnetische Antrieb erreichen Leistungen bis 1000 l/h bei gleichbleibender Genauigkeit von ±0,5%. Alle produktberührten Teile bestehen aus Edelstahl, und die optionale hygienische Ausführung mit durchgehenden Schweißnähten und auf Ra<0,8 μm geschliffenen Oberflächen erfüllt die Anforderungen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
Wichtigste Daten des DVC60
- Genauigkeit±0,5% vom Sollwert
- Volumetrische Leistungbis 1000 l/h
- Behälter (konischer Trichter)45 oder 90 l
- Messsystem1 Wägezelle der Klasse C3, IP66 (optional IP68)
- Antriebelektromagnetisch, 230 V AC, 50 Hz
- Gesamtmasse87 kg (45 l) / 97 kg (90 l)
- Betriebstemperatur0–50°C
- WerkstoffeStahl 1.4301 (AISI 304) oder 1.4404 (AISI 316L)
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Vibrationsdosierer DVC200
Industrielle Leistung
Der DVC200 erweitert die Baureihe DVC um industrielle Leistungen — bis 5000 l/h. Der konische Trichter erzwingt Massenfluss und eine gleichmäßige Entleerung; die Dosierung läuft im Loss-in-Weight-Regelkreis mit Messung über zwei Kraftaufnehmer der Klasse OIML C3 (Edelstahl, IP68). Das Signal der Waage korrigiert die Schwingamplitude laufend und gleicht Schwankungen von Schüttdichte und Rieselfähigkeit aus — die Förderkennlinie bleibt über den gesamten Regelbereich von 1:50 linear und reproduzierbar, bei minimaler Pulsation des Austrags.
Wichtigste Daten des DVC200
- Genauigkeit<0,5% vom Sollwert
- Volumetrische Leistungbis 5000 l/h
- Regelbereich1:50
- Behälter (konischer Trichter)100, 200 oder 300 l
- Messsystem2 Wägezellen OIML C3, Edelstahl, IP68
- Antriebelektromagnetisch, mit Amplitudenrückführung
- Betriebs- / Materialtemperatur0–45°C / 0–60°C
- WerkstoffeStahl 1.4301 (AISI 304) oder 1.4404 (AISI 316L)
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DVC45 vs DVC60 vs DVC200
Welches Modell wählen?
Kurz gefasst: der DVC45 bis 450 l/h, der DVC60 bis 1000 l/h, der DVC200 bis 5000 l/h. Die Baugröße richten wir nach dem geforderten Mengenstrom, der Chargengröße und dem verfügbaren Einbauraum aus. Alle Modelle arbeiten nach demselben Prinzip und nutzen dieselbe Steuerung.
| Parameter | DVC45 kompakt | DVC60 universell | DVC200 hohe Leistungen |
|---|---|---|---|
| Volumetrische Leistung | bis 450 l/h | bis 1000 l/h | bis 5000 l/h |
| Behältervolumen | 15 / 30 l | 45 / 90 l | 100 / 200 / 300 l |
| Genauigkeit (kontinuierlich) | ±0,5% | ±0,5% | <0,5% |
| Messsystem | 1 Wägezelle C3, IP66 | 1 Wägezelle C3, IP66 | 2 Wägezellen OIML C3, IP68 |
| Gesamtmasse | 28–32 kg | 87–97 kg | je nach Behälterkonfiguration |
| Betriebstemperatur | 0–50°C | 0–50°C | 0–45°C (Material bis 60°C) |
| Typische Anwendung | Mikrokomponenten, Labore, Zusatzstoffe | Produktionslinien, kontinuierliche und chargenweise Dosierung | Hohe Mengenströme, Hauptkomponenten der Rezeptur |
| Gemeinsame Merkmale | Elektromagnetischer Antrieb mit Rückführung · Stahl AISI 304/316L · modulare Bauweise · Optionen: hygienische Ausführung, Ex (ATEX), Patronenfilter, Gitter und Aufgabetrichter · Kommunikation über EtherNet/IP, Modbus TCP/IP, PROFIBUS, PROFINET | ||
Loss-in-weight
Funktionsprinzip — Dosierung im Loss-in-Weight-Regelkreis
Die gesamte Dosiereinheit — der konische Trichter mit dem Material und die Vibrationsrinne mit Antrieb — ruht auf Wägezellen und ist über flexible Verbindungen mit der Aufgabe und der Auslaufleitung verbunden, wodurch äußere Kräfte die Messung nicht beeinflussen. Das System misst die Gewichtsabnahme über die Zeit und ermittelt daraus den tatsächlichen Massenstrom. Ein PID-Regler vergleicht ihn mit dem Sollwert und korrigiert die Schwingamplitude des elektromagnetischen Antriebs — die Förderkennlinie bleibt über den gesamten Leistungsbereich linear.
Sinkt der Materialstand im Trichter unter das Minimum, startet die Befüllung automatisch, ohne die Dosierung zu unterbrechen — der Dosierer wechselt kurzzeitig mit der zuletzt gespeicherten Amplitude in den volumetrischen Betrieb und kehrt nach der Befüllung in den vollen gravimetrischen Betrieb zurück. Das Abschalten der Schwingung stoppt den Materialaustrag sofort, was im Chargenbetrieb einen schnellen und sauberen Abschluss der Portion ergibt.
Wahl der Technologie
Wann ein Vibrationsdosierer statt eines Schneckendosierers?
Einen Vibrationsdosierer wählen wir dort, wo das Material ohne Kontakt mit rotierenden Teilen gefördert werden muss — bei bruchempfindlichen Produkten wie Flocken, Fasern und Pellets sowie bei stark abrasiven wie glasfaserverstärkten Granulaten. Der Schneckendosierer DSL G kommt mit feinen, kohäsiven Pulvern besser zurecht und bietet einen größeren Leistungsbereich. Entscheidend sind vor allem die physikalischen Eigenschaften des Materials — im Zweifelsfall führen wir Dosierversuche mit einer Probe Ihres Produkts durch.
| Kriterium | Vibration (DVC) | Schnecke (DSL G) |
|---|---|---|
| Förderprinzip | Elektromagnetischer Antrieb — Schwingung | Rotierende Schnecke / Spirale |
| Bewegliche Teile | Keine — schonende Förderung, kein Verschleiß | Schnecke und Rührwerk |
| Optimale Materialien | Bruchempfindlich, abrasiv, Granulate, Flocken, Fasern | Pulver (fein und grob), kohäsive Materialien |
| Leistungsbereich | 0,1 – ca. 5000 kg/h | 0,5 – 30.000 kg/h |
| Regelbereich | bis 1:100 | 1:10 |
| Abschalten des Austrags | Sofort — Schwingung aus, Material aus | Restaustrag aus der Schnecke möglich |
| Genauigkeit (LIW, kontinuierlich) | <±0,5% vom Sollwert | <±0,5% vom Sollwert |
| Reinigung | Modulare Bauweise, optional werkzeuglose Demontage | Demontage von Schnecke und Rührwerk |
Branchen und Anwendungen
Anwendungen in Schlüsselbranchen
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Warum InterProcess
Warum unsere Lösungen wählen?
Eigene Fertigung
Die DVC konstruieren und fertigen wir im eigenen Werk.
Dosierversuche
Wir prüfen Ihr Material vor dem Kauf an einem realen Dosierer.
Komplettes Dosiererprogramm
Vibrationsdosierer, gravimetrische und volumetrische Schneckendosierer sowie Dosierbandwaagen.
Mehrkomponentensysteme
Wir planen komplette Dosieranlagen nach Rezeptur.
Sicherheit und Hygiene
Systeme konform mit ATEX, HACCP und GMP.
Technischer Support und Service
Mit schneller Reaktion, auf Wunsch rund um die Uhr.