dozowniki grawimetryczne DSL serii G

Gravimetrische Schneckendosierer

Gravimetrische Schneckendosierer

Gravimetrische Schneckendosierer DSL G

Vielseitige Differenzialdosierer für die präzise kontinuierliche und chargenweise Dosierung von Schüttgütern – von feinen Pulvern mit wenigen Mikrometern bis zu Granulaten und Pellets. Die laufende Messung der Gewichtsabnahme und die PID-Regelung halten die Genauigkeit stabil, unabhängig vom Verhalten des Rohstoffs.

<±0.5% Genauigkeit im Dauerbetrieb 0.5 – 25000 kg/h Leistungsbereich FDA · EHEDG · ATEX compliant builds

Was Differenzialdosierung bedeutet

Präzision durch laufende Messung der Gewichtsabnahme

Gravimetrische Schneckendosierer nach dem Differenzialdosierprinzip zählen zu den vielseitigsten Lösungen für die präzise Dosierung von Schüttgütern. Sie eignen sich für Prozesse mit konstantem Massenstrom (kontinuierliche Dosierung) ebenso wie für Anwendungen, bei denen eine vorgegebene Materialportion exakt abzuwiegen ist (Chargendosierung).

Die gesamte Dosiereinheit – der Behälter mit dem Material, der Trog mit dem Dosierorgan und dem Rührwerk – ist auf Wägezellen gelagert. Das System misst die tatsächliche Gewichtsabnahme, und ein PID-Regler korrigiert im geschlossenen Regelkreis die Drehzahl der Dosierschnecke. Das Ergebnis ist eine gleichbleibende Genauigkeit, unbeeinflusst von Schwankungen der Schüttdichte des Rohstoffs.

<±0.5%

Dosierfehler im Dauerbetrieb gegenüber dem Sollwert

0.5–25000 kg/h

Leistungsbereich der Baureihe DSL G (Regelbereich 1:10)

18–150 mm

Durchmesser von Schnecken und Spiralen, passend zum Material gewählt

Die Dosiererbaureihe DSL G

DSL35 G · DSL75 G · DSL150 G

Die gravimetrischen Schneckendosierer DSL35 G, DSL75 G und DSL150 G nebeneinander

DSL G im Einsatz — zum Vergrößern anklicken

Gravimetrische Differenzialdosierer aus Edelstahl in einem Heizkraftwerk — Sorbens-Dosieranlage mit Armaturen und pneumatischen Förderleitungen
Heizkraftwerk
Gravimetrische Schneckendosierer in einem Chemiewerk — Behälter auf Wägerahmen mit Antrieben und Zugangsbühne
Chemiewerk
Differenzialdosierer unter Silos in einer Raffinerie — Außenaufstellung mit pneumatischem Abtransport des Materials
Raffinerie
Hygienische gravimetrische Schneckendosierer aus Edelstahl in einem Lebensmittelbetrieb — Zugabe von Rezepturkomponenten in einen Mischer
Lebensmittelbetrieb

Die Baureihe DSL G umfasst vielseitige gravimetrische Schneckendosierer für die präzise Dosierung von Schüttgütern sehr unterschiedlichen Charakters – von feinen Pulvern bis zu Granulaten und Pellets. Jeder Dosierer besteht aus einem Haupttrog, einem waagerechten Rührwerk, einem präzisen Wägesystem mit Wägezellen und einem Behälter. Den Materialfluss erzeugt die rotierende Schnecke, während das Rührwerk sie vollständig gefüllt hält und ein Anhaften des Materials verhindert.

Die Präzision beruht auf einem Wägesystem mit steifem Traggestell und zwei oder drei Wägezellen der Klasse C3 aus Edelstahl mit Schutzart IP68/IP69K. Jedes materialberührende Teil besteht aus Edelstahl oder säurebeständigem Stahl.

Key specifications

  • Genauigkeit (Dauerbetrieb)Dosierfehler typisch <±0,5 % vom Sollwert
  • Genauigkeit (Chargenbetrieb)±0,1–0,5 % bei Chargen über 1 kg
  • Leistungvon 0,5 bis 25000 kg/h (Arbeitsbereich min/max = 1:10)
  • DosierorganeSchnecken und Spiralen mit Durchmessern von 18–150 mm
  • Load cellsclass C3 strain-gauge, stainless steel, IP68/IP69K
  • Materialssteel 1.4301 (AISI 304) or 1.4404 (AISI 316L)
  • Agitatorein oder zwei – verhindern Anhaften und Brückenbildung
  • Finishglass-bead blasting or electropolishing
  • OptionsEHEDG hygienic version, ATEX build
  • Intended usetrockene Schüttgüter – gut und schwer fließend, belüftend, verdichtend

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Leistungen und Abmessungen – Modellvergleich

Werte aus den Datenblättern DSL35 G, DSL75 G und DSL150 G. Die Leistungen sind als Volumenstrom [l/h] angegeben – für den Massenstrom ist der Wert mit der Schüttdichte des Materials zu multiplizieren (zum Beispiel 200 l/h × 0,55 kg/l ≈ 110 kg/h).

Parameter DSL35 G DSL75 G DSL150 G
Leistung min. – max.0.5 – 450 l/h7 – 5000 l/h70 – 25000 l/h
Dosierorgan (ø × Steigung)ø18 – ø35 mmø35 – ø74 mmø74 – ø150 mm
Hopper capacity30 · 40 · 65 l100 · 200 · 300 l400 · 600 l (ø850 mm)
1200 · 1800 · 2400 l (ø1200 mm)
Overall height745 – 935 mm1327 – 1609 mm1967 mm (ø850 mm hopper)
Typical applicationmicro-ingredients, colours, flavourings, APIsrecipe ingredients, premixes, fillersmain raw materials, large mass flows

Die Mindestleistung gilt für die kleinste Vollschnecke bei 10 min⁻¹, die Höchstleistung für die größte Spirale bei 200–250 min⁻¹. Alle Modelle: Regelbereich 1:10, Genauigkeit <±0,5 %, SEW-Antriebe 3 × 400 V AC mit Frequenzumrichter. Gewichte, Antriebsleistungen und Auslaufdurchmesser finden Sie in den obigen Datenblättern.

Auswahl des Dosierorgans

Spirale oder Vollschnecke?

Die richtige Wahl von Dosierschnecke oder Spirale hat entscheidenden Einfluss auf Präzision und Stabilität des Prozesses. Jede Bauart des Dosierorgans wird daher auf die konkreten Eigenschaften des Schüttguts abgestimmt.

Wellenlose Dosierspirale (Wendel)

Spiral (helix)

Empfohlen für Materialien, die

  • difficult-flowing (e.g. flour, soda, granulates)
  • fein und klebrig sind und sich an der Welle ansetzen (z. B. Kakao, Titanweiß)
  • so grobkörnig sind, dass zwischen Welle und Auslaufrohr Reibung entsteht
  • erhöhten Hygieneanforderungen unterliegen (z. B. Lebensmittelindustrie)
Vollschnecke mit Innenwelle

Vollschnecke

Empfohlen für Materialien, die

  • gut fließend und sehr locker sind (z. B. Salz, Zucker)
  • zur Belüftung und zu unkontrolliertem Ausfließen neigen (z. B. Carbonate, Gips)
  • highly abrasive (e.g. quartz sand)
  • spröde und leicht zu beschädigen sind (z. B. Flocken, löslicher Kaffee)

Sie sind unsicher, welches Dosierorgan das richtige ist? Wir führen Dosierversuche mit dem tatsächlichen Material des Kunden durch – die Wahl von Schnecke oder Spirale bestätigen wir durch Messungen, nicht allein durch Katalogwerte.

Materialtest vereinbaren

Build variants

Hygienische EHEDG-Ausführung und ATEX-Ausführung

Gravimetrischer Schneckendosierer in hygienischer Ausführung nach EHEDG

Hygienische Ausführung nach EHEDG

Bereits in der Standardausführung eignen sich unsere Dosierer für die Lebensmittelindustrie – jeder produktberührende Werkstoff ist FDA-konform oder besteht aus Edelstahl bzw. säurebeständigem Stahl.

Für anspruchsvollere Anwendungen bieten wir eine Ausführung nach den EHEDG-Empfehlungen an. Trog und Traggestell des Dosierers wurden für maximale Reinigbarkeit überarbeitet, und Dosierorgan sowie Rührwerk lassen sich ohne Werkzeug schnell ausbauen. Säurebeständiger Stahl 316L, ein auf Ra<0,8 µm geschliffenes Inneres samt Schweißnähten sowie aseptische Motoren (ohne Kühlrippen und Lüfter) gewährleisten den höchsten Standard der Produktionssicherheit.

Wir setzen zudem ausschließlich für den Lebensmittelkontakt zugelassene Schmierstoffe ein (Klasse NSF H1), und die Schaltschränke sind im Standard Rittal HD (Hygienic Design) lieferbar – aus Edelstahl, mit schrägen Flächen und beständig gegen intensive Hochdruckreinigung.

Dosierer in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX)

In vielen Produktionsbetrieben gibt es Bereiche, die als staubexplosionsgefährdet eingestuft sind. Deshalb bieten wir Dosierer in explosionsgeschützter Ausführung nach der ATEX-Richtlinie an. Bei diesen Geräten ist jede elektrische Komponente zertifiziert, und die Konstruktion gewährleistet einen durchgehenden Potentialausgleich zur ordnungsgemäßen Ableitung elektrostatischer Ladungen.

Gravimetrischer Schneckendosierer in ATEX-Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche

Gravimetric vs volumetric

Welches Dosierverfahren wählen?

Bei der volumetrischen Dosierung wird das Material mit konstanter Schneckendrehzahl gefördert, unter der Annahme, dass sich die Schüttdichte nicht ändert. Das Verfahren hat keine Rückführung, sodass sich jede Änderung der Materialeigenschaften unmittelbar in einem Dosierfehler niederschlägt (typisch ±1–5 %).

Ein gravimetrischer Dosierer (Differenzialdosierung) misst dagegen die tatsächliche Gewichtsabnahme im Behälter und korrigiert die Schneckendrehzahl über einen PID-Regler im geschlossenen Regelkreis. Damit bleibt die Genauigkeit stabil unter ±0,5 %, auch wenn die Eigenschaften des Rohstoffs schwanken – was vor allem bei Mehrkomponenten-Rezepturen und teuren Rohstoffen zählt.

Parameter Gravimetric loss-in-weight Volumetric
Measurement principleLaufende Messung der GewichtsabnahmeKonstantes Volumen je Zeiteinheit
Typische Genauigkeit (Dauerbetrieb)<±0,5 % vom Sollwert±1–5 % vom Sollwert nach Linearisierung des Messbereichs
Typische Genauigkeit (Chargenbetrieb)±0,1–0,5 % (je nach Messbereich der Wägezelle und Chargengröße)Keine unmittelbare Kontrolle der Chargenmasse
Bulk density compensation✓ Automatic, closed loop✗ None — requires calibration
Real-time control✓ PID controller✗ Open-loop control
Flow documentation✓ Aufzeichnung des tatsächlichen Massenstroms✗ Speed monitoring only
GMP / HACCP compliance✓ Vollständige Validierung und RückverfolgbarkeitLimited
Capital costHigher (weighing system + controller)Lower — simpler design
Wann wählen?Multi-ingredient recipes, costly raw materials, quality auditsHomogene Materialien mit gleichbleibender Schüttdichte

Die Dosierer DSL G von InterProcess sind als gravimetrische Geräte ausgelegt, können aber auch volumetrisch betrieben werden – etwa als günstigere Einstiegsvariante, die sich später aufrüsten lässt. Für einfachere Anwendungen bieten wir zudem volumetrische Schneckendosierer.

Operating modes

Kontinuierliche und chargenweise Dosierung

Die Geräte der Baureihe DSL G arbeiten in beiden Betriebsarten. In der Praxis hängt die Wahl vom Charakter der Produktion, der geforderten Flexibilität der Rezepturen und der erwarteten Leistung ab.

Kontinuierliche Dosierung

Das Material wird ohne Unterbrechung mit geregeltem Massenstrom gefördert. Das System überwacht die Gewichtsabnahme laufend und korrigiert die Schneckendrehzahl, um den Sollwert zu halten.

  • ein gleichmäßiger, präzise geregelter Materialstrom
  • Beschickung von Durchlaufmischern, Extrudern und Reaktoren
  • automatische Umschaltung in den volumetrischen Betrieb während des Nachfüllens
  • mehrere Dosierer, eingebunden in ein Master/Slave-System
  • deutliche Verringerung der Materialverluste

Chargendosierung

Eine exakte, vorgegebene Materialmasse wird abgewogen. Sobald die Sollcharge erreicht ist, stoppt der Dosierer automatisch und wartet auf den nächsten Zyklus. Die typische Genauigkeit beträgt ±0,1–0,5 % bei Chargen über 1 kg.

  • präzises Abwiegen einer Sollmasse mit abschließender Kontrolle
  • vollständige Rückverfolgbarkeit jeder Charge
  • Unterstützung von Mehrkomponenten-Rezepturen
  • vereinfachte Validierung für die Pharmaindustrie (GMP)
  • bewährte Lösung bei häufigem Produktwechsel

Ausführliches Funktionsprinzip (Differenzialdosierung)

Die gewogene Dosiereinheit ist flexibel mit der Nachfülleinrichtung und dem Auslaufrohr verbunden, sodass keine Fremdkräfte in die Messung eingehen. Während des Dosierens misst das System die Gewichtsabnahme und leitet daraus den tatsächlichen Massenstrom des Materials ab. Ein PID-Regler vergleicht den Messwert mit dem Sollwert und korrigiert die Drehzahl der Dosierschnecke.

Sinkt der Materialstand im Behälter unter das eingestellte Minimum, startet das Nachfüllen automatisch – ohne die Dosierung zu unterbrechen. In dieser Zeit schaltet der Dosierer kurzzeitig in den volumetrischen Betrieb mit der zuletzt gespeicherten Drehzahl und kehrt nach dem Nachfüllen in den vollen gravimetrischen Betrieb zurück.

Proportionaldosierung

Mehrkomponenten-Dosiersysteme

Differenzialdosierer sind der ideale Baustein für kontinuierliche Proportionaldosiersysteme, bei denen mehrere Komponenten gleichzeitig auf ein gemeinsames Aufnahmeband oder direkt in den Prozess aufgegeben werden. Jeder Dosierer misst die Gewichtsabnahme in seinem eigenen Behälter unabhängig, sodass der tatsächliche Strom jeder Komponente bekannt ist und separat geregelt wird. Ein Dosierer arbeitet als Master, die übrigen als Slaves und halten ein konstantes Masseverhältnis zur Hauptkomponente.

Eine Leistungsänderung am Master führt automatisch zu einer proportionalen Korrektur an jedem Slave-Dosierer – das System hält die Rezepturverhältnisse konstant, unabhängig von der Linienleistung, und die Behälter füllen sich automatisch nach, ohne die Dosierung zu unterbrechen. InterProcess plant und integriert komplette Mehrkomponenten-Dosierlinien: Auswahl der Dosierer, Steuerungssysteme mit industrieller Kommunikation (4–20 mA, Profibus, Profinet, Modbus, EtherNet/IP) und Rezepturautomatisierung.

Dosierer A MASTER Dosierer B SLAVE 1 Dosierer C SLAVE 2 Dosierer D SLAVE 3 Control · fieldbus 4–20 mA · Profibus Profinet · Modbus EtherNet/IP Ingredient A Ingredient B Ingredient C Ingredient D in den Prozess Gemeinsames Aufnahmeband – ein stabiler Strom der Mehrkomponentenmischung Kontinuierliche Proportionaldosierung, mit erster Vermischung bereits auf dem Band

Branchen und Anwendungen

Key industry applications

Gravimetrischer Schneckendosierer in der Lebensmittelindustrie

🍞 Food Industry

Dosierung von Gewürzen, Mehlmischungen, Milchpulvern, Nahrungsergänzungsmitteln, Instantprodukten und Vormischungen. Jedes System entspricht HACCP, die Werkstoffe sind FDA-konform. Eine EHEDG-Ausführung ist optional erhältlich.

Gravimetrischer Schneckendosierer in der Pharmaindustrie

💊 Pharmaceutical Industry

Präzise Dosierung von Wirkstoffen (API), Hilfsstoffen und Vormischungen. Die Geräte gewährleisten volle GMP-Konformität, Prozessvalidierung und Chargenrückverfolgbarkeit. Die hygienische Ausführung eignet sich für Reinraumbedingungen.

Gravimetrischer Schneckendosierer in der Chemieindustrie

⚗️ Chemical Industry

Dosierung von Pigmenten, Füllstoffen, Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und Spezialchemikalien. Korrosionsbeständige Ausführungen sind ebenso erhältlich wie ATEX-Varianten für staubexplosionsgefährdete Bereiche.

FAQ

Frequently asked questions

Worin unterscheiden sich gravimetrische und volumetrische Dosierung?+
Beim volumetrischen Verfahren wird das Material mit konstanter Schneckendrehzahl gefördert, unter der Annahme einer gleichbleibenden Schüttdichte – ohne Rückführung. Ein gravimetrischer Dosierer (Differenzialdosierung) misst dagegen die Gewichtsabnahme in Echtzeit und korrigiert die Schneckendrehzahl über einen PID-Regler. Er hält die Genauigkeit damit bei <±0,5 %, auch wenn die Materialeigenschaften schwanken, während das volumetrische Verfahren nur ±1–5 % erreicht.
Welche Materialien lassen sich mit dem DSL G dosieren?+
Praktisch jedes trockene Schüttgut – von feinen Pulvern mit wenigen µm bis zu Granulaten und Pellets. Dazu zählen gut fließende Produkte (Salz, Zucker) ebenso wie schwer fließende (Mehl, Soda), zur Belüftung neigende Materialien (Carbonate, Gips), abrasive Stoffe (Quarzsand) und spröde Produkte (Flocken, löslicher Kaffee). Entscheidend ist die Wahl des richtigen Dosierorgans – einer Schnecke mit Innenwelle oder einer Spirale.
Was geschieht beim Nachfüllen des Behälters im Dauerbetrieb?+
Während des Nachfüllens schaltet der Dosierer automatisch in den volumetrischen Betrieb um und fördert mit der unmittelbar vor Beginn des Nachfüllens gespeicherten Drehzahl. Sobald der Behälter gefüllt ist, kehrt das System in den gravimetrischen Betrieb zurück. Entscheidend ist: Der gesamte Vorgang läuft ohne Unterbrechung der Dosierung ab.
Eignet sich der Dosierer für Lebensmittel- oder Pharmaanwendungen?+
Ja – bereits in der Standardausführung besteht jedes produktberührende Teil aus FDA-konformem Edelstahl. Für anspruchsvollere Anwendungen bieten wir die hygienische EHEDG-Ausführung an – mit geschliffenen Schweißnähten (Ra<0,8 µm), Stahl 316L, aseptischen Motoren und einer Konstruktion, die sich für die Reinigung schnell zerlegen lässt. Die Ausführung erfüllt damit sowohl die GMP- als auch die HACCP-Anforderungen.
Wie wähle ich den richtigen Dosierer für meinen Prozess?+
Wir beginnen mit den Materialkennwerten: Korngröße, Schüttdichte, Feuchte, Schüttwinkel sowie die Neigung zum Verbacken oder zur Belüftung. Anschließend legen wir die Prozessanforderungen fest: die Betriebsart (kontinuierlich oder chargenweise), die geforderte Genauigkeit, die Chargengröße und die Umgebungsbedingungen. Auf dieser Grundlage wählen wir die Baugröße des Dosierers (DSL35, DSL75 oder DSL150 G) und die Bauart des Dosierorgans – eine Vollschnecke mit Innenwelle oder eine wellenlose Spirale (Wendel). Füllen Sie gern den Auswahlfragebogen aus oder nehmen Sie Kontakt auf – wir bieten Versuche mit dem tatsächlichen Material des Kunden an.
Was ist das Rührwerk und welche Aufgabe hat es?+
Das Rührwerk ist ein waagerechter Rührer oberhalb des Dosierorgans. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Brückenbildung und Anhaften des Materials im Behälter zu verhindern. Zugleich hält es die Dosierschnecke vollständig und gleichmäßig gefüllt. Das ist besonders bei kohäsiven, feinen und schwer fließenden Materialien wichtig. Je nach Konfiguration werden die Dosierer DSL G mit einem oder zwei Rührwerken ausgestattet.

Why InterProcess

Why choose our solutions?

In-house manufacturing

Dosierer DSL G konstruieren und fertigen wir im eigenen Werk.

A tailored approach

Jedes System legen wir nach den Anforderungen und dem Material des Kunden aus.

Komplettabwicklung

Von Planung und Materialtests bis zu Inbetriebnahme und Service.

Experience across many industries

Lebensmittel, Chemie, Pharma und Kosmetik.

Sicherheit und Hygiene

Systeme konform mit ATEX, HACCP, GMP und EHEDG.

Technischer Support und Service

Mit schneller Reaktionszeit, auch im 24/7-Betrieb.

Brauchen Sie einen gravimetrischen Dosierer?

Nehmen Sie Kontakt auf – unsere Ingenieure legen die optimale Lösung für Ihren Prozess aus. Wir bieten Dosierversuche mit Ihrem eigenen Material an.

Heizkraftwerk — Differenzialdosierer in einer Sorbens-Dosieranlage, mit pneumatischem Abtransport des Materials.
Heizkraftwerk – Differenzialdosierer in einer Sorbens-Dosieranlage, mit pneumatischem Abtransport des Materials. · 1/4
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Chemiewerk — gravimetrische Dosierer auf Wägerahmen, mit Servicezugang von der Technikbühne.
Chemiewerk – gravimetrische Dosierer auf Wägerahmen, mit Servicezugang von der Technikbühne. · 2/4
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Raffinerie — Differenzialdosierer unter Silos in einer Außenaufstellung.
Raffinerie – Differenzialdosierer unter Silos in einer Außenaufstellung. · 4/4
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Lebensmittelbetrieb — hygienische Schneckendosierer für die Zugabe von Rezepturkomponenten in einen Mischer.
Lebensmittelbetrieb – hygienische Schneckendosierer für die Zugabe von Rezepturkomponenten in einen Mischer. · 4/4
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