InterProcess Sp. z o.o. | Rozwiązania dla przemysłu
Was Differenzialdosierung bedeutet
Präzision durch laufende Messung der Gewichtsabnahme
Gravimetrische Schneckendosierer nach dem Differenzialdosierprinzip zählen zu den vielseitigsten Lösungen für die präzise Dosierung von Schüttgütern. Sie eignen sich für Prozesse mit konstantem Massenstrom (kontinuierliche Dosierung) ebenso wie für Anwendungen, bei denen eine vorgegebene Materialportion exakt abzuwiegen ist (Chargendosierung).
Die gesamte Dosiereinheit – der Behälter mit dem Material, der Trog mit dem Dosierorgan und dem Rührwerk – ist auf Wägezellen gelagert. Das System misst die tatsächliche Gewichtsabnahme, und ein PID-Regler korrigiert im geschlossenen Regelkreis die Drehzahl der Dosierschnecke. Das Ergebnis ist eine gleichbleibende Genauigkeit, unbeeinflusst von Schwankungen der Schüttdichte des Rohstoffs.
Die Dosiererbaureihe DSL G
DSL35 G · DSL75 G · DSL150 G
DSL G im Einsatz — zum Vergrößern anklicken
Die Baureihe DSL G umfasst vielseitige gravimetrische Schneckendosierer für die präzise Dosierung von Schüttgütern sehr unterschiedlichen Charakters – von feinen Pulvern bis zu Granulaten und Pellets. Jeder Dosierer besteht aus einem Haupttrog, einem waagerechten Rührwerk, einem präzisen Wägesystem mit Wägezellen und einem Behälter. Den Materialfluss erzeugt die rotierende Schnecke, während das Rührwerk sie vollständig gefüllt hält und ein Anhaften des Materials verhindert.
Die Präzision beruht auf einem Wägesystem mit steifem Traggestell und zwei oder drei Wägezellen der Klasse C3 aus Edelstahl mit Schutzart IP68/IP69K. Jedes materialberührende Teil besteht aus Edelstahl oder säurebeständigem Stahl.
Key specifications
- Genauigkeit (Dauerbetrieb)Dosierfehler typisch <±0,5 % vom Sollwert
- Genauigkeit (Chargenbetrieb)±0,1–0,5 % bei Chargen über 1 kg
- Leistungvon 0,5 bis 25000 kg/h (Arbeitsbereich min/max = 1:10)
- DosierorganeSchnecken und Spiralen mit Durchmessern von 18–150 mm
- Load cellsclass C3 strain-gauge, stainless steel, IP68/IP69K
- Materialssteel 1.4301 (AISI 304) or 1.4404 (AISI 316L)
- Agitatorein oder zwei – verhindern Anhaften und Brückenbildung
- Finishglass-bead blasting or electropolishing
- OptionsEHEDG hygienic version, ATEX build
- Intended usetrockene Schüttgüter – gut und schwer fließend, belüftend, verdichtend
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Leistungen und Abmessungen – Modellvergleich
Werte aus den Datenblättern DSL35 G, DSL75 G und DSL150 G. Die Leistungen sind als Volumenstrom [l/h] angegeben – für den Massenstrom ist der Wert mit der Schüttdichte des Materials zu multiplizieren (zum Beispiel 200 l/h × 0,55 kg/l ≈ 110 kg/h).
| Parameter | DSL35 G | DSL75 G | DSL150 G |
|---|---|---|---|
| Leistung min. – max. | 0.5 – 450 l/h | 7 – 5000 l/h | 70 – 25000 l/h |
| Dosierorgan (ø × Steigung) | ø18 – ø35 mm | ø35 – ø74 mm | ø74 – ø150 mm |
| Hopper capacity | 30 · 40 · 65 l | 100 · 200 · 300 l | 400 · 600 l (ø850 mm) 1200 · 1800 · 2400 l (ø1200 mm) |
| Overall height | 745 – 935 mm | 1327 – 1609 mm | 1967 mm (ø850 mm hopper) |
| Typical application | micro-ingredients, colours, flavourings, APIs | recipe ingredients, premixes, fillers | main raw materials, large mass flows |
Die Mindestleistung gilt für die kleinste Vollschnecke bei 10 min⁻¹, die Höchstleistung für die größte Spirale bei 200–250 min⁻¹. Alle Modelle: Regelbereich 1:10, Genauigkeit <±0,5 %, SEW-Antriebe 3 × 400 V AC mit Frequenzumrichter. Gewichte, Antriebsleistungen und Auslaufdurchmesser finden Sie in den obigen Datenblättern.
Auswahl des Dosierorgans
Spirale oder Vollschnecke?
Die richtige Wahl von Dosierschnecke oder Spirale hat entscheidenden Einfluss auf Präzision und Stabilität des Prozesses. Jede Bauart des Dosierorgans wird daher auf die konkreten Eigenschaften des Schüttguts abgestimmt.
Sie sind unsicher, welches Dosierorgan das richtige ist? Wir führen Dosierversuche mit dem tatsächlichen Material des Kunden durch – die Wahl von Schnecke oder Spirale bestätigen wir durch Messungen, nicht allein durch Katalogwerte.
Materialtest vereinbarenBuild variants
Hygienische EHEDG-Ausführung und ATEX-Ausführung
Hygienische Ausführung nach EHEDG
Bereits in der Standardausführung eignen sich unsere Dosierer für die Lebensmittelindustrie – jeder produktberührende Werkstoff ist FDA-konform oder besteht aus Edelstahl bzw. säurebeständigem Stahl.
Für anspruchsvollere Anwendungen bieten wir eine Ausführung nach den EHEDG-Empfehlungen an. Trog und Traggestell des Dosierers wurden für maximale Reinigbarkeit überarbeitet, und Dosierorgan sowie Rührwerk lassen sich ohne Werkzeug schnell ausbauen. Säurebeständiger Stahl 316L, ein auf Ra<0,8 µm geschliffenes Inneres samt Schweißnähten sowie aseptische Motoren (ohne Kühlrippen und Lüfter) gewährleisten den höchsten Standard der Produktionssicherheit.
Wir setzen zudem ausschließlich für den Lebensmittelkontakt zugelassene Schmierstoffe ein (Klasse NSF H1), und die Schaltschränke sind im Standard Rittal HD (Hygienic Design) lieferbar – aus Edelstahl, mit schrägen Flächen und beständig gegen intensive Hochdruckreinigung.
Dosierer in explosionsgefährdeten Bereichen (ATEX)
In vielen Produktionsbetrieben gibt es Bereiche, die als staubexplosionsgefährdet eingestuft sind. Deshalb bieten wir Dosierer in explosionsgeschützter Ausführung nach der ATEX-Richtlinie an. Bei diesen Geräten ist jede elektrische Komponente zertifiziert, und die Konstruktion gewährleistet einen durchgehenden Potentialausgleich zur ordnungsgemäßen Ableitung elektrostatischer Ladungen.
Gravimetric vs volumetric
Welches Dosierverfahren wählen?
Bei der volumetrischen Dosierung wird das Material mit konstanter Schneckendrehzahl gefördert, unter der Annahme, dass sich die Schüttdichte nicht ändert. Das Verfahren hat keine Rückführung, sodass sich jede Änderung der Materialeigenschaften unmittelbar in einem Dosierfehler niederschlägt (typisch ±1–5 %).
Ein gravimetrischer Dosierer (Differenzialdosierung) misst dagegen die tatsächliche Gewichtsabnahme im Behälter und korrigiert die Schneckendrehzahl über einen PID-Regler im geschlossenen Regelkreis. Damit bleibt die Genauigkeit stabil unter ±0,5 %, auch wenn die Eigenschaften des Rohstoffs schwanken – was vor allem bei Mehrkomponenten-Rezepturen und teuren Rohstoffen zählt.
| Parameter | Gravimetric loss-in-weight | Volumetric |
|---|---|---|
| Measurement principle | Laufende Messung der Gewichtsabnahme | Konstantes Volumen je Zeiteinheit |
| Typische Genauigkeit (Dauerbetrieb) | <±0,5 % vom Sollwert | ±1–5 % vom Sollwert nach Linearisierung des Messbereichs |
| Typische Genauigkeit (Chargenbetrieb) | ±0,1–0,5 % (je nach Messbereich der Wägezelle und Chargengröße) | Keine unmittelbare Kontrolle der Chargenmasse |
| Bulk density compensation | ✓ Automatic, closed loop | ✗ None — requires calibration |
| Real-time control | ✓ PID controller | ✗ Open-loop control |
| Flow documentation | ✓ Aufzeichnung des tatsächlichen Massenstroms | ✗ Speed monitoring only |
| GMP / HACCP compliance | ✓ Vollständige Validierung und Rückverfolgbarkeit | Limited |
| Capital cost | Higher (weighing system + controller) | Lower — simpler design |
| Wann wählen? | Multi-ingredient recipes, costly raw materials, quality audits | Homogene Materialien mit gleichbleibender Schüttdichte |
Die Dosierer DSL G von InterProcess sind als gravimetrische Geräte ausgelegt, können aber auch volumetrisch betrieben werden – etwa als günstigere Einstiegsvariante, die sich später aufrüsten lässt. Für einfachere Anwendungen bieten wir zudem volumetrische Schneckendosierer.
Operating modes
Kontinuierliche und chargenweise Dosierung
Die Geräte der Baureihe DSL G arbeiten in beiden Betriebsarten. In der Praxis hängt die Wahl vom Charakter der Produktion, der geforderten Flexibilität der Rezepturen und der erwarteten Leistung ab.
Kontinuierliche Dosierung
Das Material wird ohne Unterbrechung mit geregeltem Massenstrom gefördert. Das System überwacht die Gewichtsabnahme laufend und korrigiert die Schneckendrehzahl, um den Sollwert zu halten.
- —ein gleichmäßiger, präzise geregelter Materialstrom
- —Beschickung von Durchlaufmischern, Extrudern und Reaktoren
- —automatische Umschaltung in den volumetrischen Betrieb während des Nachfüllens
- —mehrere Dosierer, eingebunden in ein Master/Slave-System
- —deutliche Verringerung der Materialverluste
Chargendosierung
Eine exakte, vorgegebene Materialmasse wird abgewogen. Sobald die Sollcharge erreicht ist, stoppt der Dosierer automatisch und wartet auf den nächsten Zyklus. Die typische Genauigkeit beträgt ±0,1–0,5 % bei Chargen über 1 kg.
- —präzises Abwiegen einer Sollmasse mit abschließender Kontrolle
- —vollständige Rückverfolgbarkeit jeder Charge
- —Unterstützung von Mehrkomponenten-Rezepturen
- —vereinfachte Validierung für die Pharmaindustrie (GMP)
- —bewährte Lösung bei häufigem Produktwechsel
Ausführliches Funktionsprinzip (Differenzialdosierung)
Die gewogene Dosiereinheit ist flexibel mit der Nachfülleinrichtung und dem Auslaufrohr verbunden, sodass keine Fremdkräfte in die Messung eingehen. Während des Dosierens misst das System die Gewichtsabnahme und leitet daraus den tatsächlichen Massenstrom des Materials ab. Ein PID-Regler vergleicht den Messwert mit dem Sollwert und korrigiert die Drehzahl der Dosierschnecke.
Sinkt der Materialstand im Behälter unter das eingestellte Minimum, startet das Nachfüllen automatisch – ohne die Dosierung zu unterbrechen. In dieser Zeit schaltet der Dosierer kurzzeitig in den volumetrischen Betrieb mit der zuletzt gespeicherten Drehzahl und kehrt nach dem Nachfüllen in den vollen gravimetrischen Betrieb zurück.
Proportionaldosierung
Mehrkomponenten-Dosiersysteme
Differenzialdosierer sind der ideale Baustein für kontinuierliche Proportionaldosiersysteme, bei denen mehrere Komponenten gleichzeitig auf ein gemeinsames Aufnahmeband oder direkt in den Prozess aufgegeben werden. Jeder Dosierer misst die Gewichtsabnahme in seinem eigenen Behälter unabhängig, sodass der tatsächliche Strom jeder Komponente bekannt ist und separat geregelt wird. Ein Dosierer arbeitet als Master, die übrigen als Slaves und halten ein konstantes Masseverhältnis zur Hauptkomponente.
Eine Leistungsänderung am Master führt automatisch zu einer proportionalen Korrektur an jedem Slave-Dosierer – das System hält die Rezepturverhältnisse konstant, unabhängig von der Linienleistung, und die Behälter füllen sich automatisch nach, ohne die Dosierung zu unterbrechen. InterProcess plant und integriert komplette Mehrkomponenten-Dosierlinien: Auswahl der Dosierer, Steuerungssysteme mit industrieller Kommunikation (4–20 mA, Profibus, Profinet, Modbus, EtherNet/IP) und Rezepturautomatisierung.
Branchen und Anwendungen
Key industry applications
FAQ
Frequently asked questions
Why InterProcess
Why choose our solutions?
In-house manufacturing
Dosierer DSL G konstruieren und fertigen wir im eigenen Werk.
A tailored approach
Jedes System legen wir nach den Anforderungen und dem Material des Kunden aus.
Komplettabwicklung
Von Planung und Materialtests bis zu Inbetriebnahme und Service.
Experience across many industries
Lebensmittel, Chemie, Pharma und Kosmetik.
Sicherheit und Hygiene
Systeme konform mit ATEX, HACCP, GMP und EHEDG.
Technischer Support und Service
Mit schneller Reaktionszeit, auch im 24/7-Betrieb.


